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Sun, 19 Dec 2021 09:38:50 +0000 von Jürgen Poppe

Früher ist vieles anders gewesen – auch der Winter. Der Frost hat damals eine dicke Eisschicht auf das Wasser gezaubert. Die Dorfteiche, die Seen und Flüsse sind beliebte Spielplätze gewesen. 
 
Aber das Eis kann auch brechen. Viele Menschen sind dadurch ums Leben gekommen. Im Fernsehen werden Menschen auf der Flucht gezeigt. Im Winter 1944/45 sind sie mit Pferd und Wagen über das Eis in den Westen geflohen.
 
Als wären wir über brüchiges Eis gegangen, so sind wir im zurückliegenden Jahr unterwegs gewesen. Bloß nicht einbrechen! Aufpassen müssen wir: auf die Gesundheit, auf die öffentlichen Haushalte, auf die Zukunft der jungen Leute.
 
Auf dem Eis wohnt die Sorge. Was wird das neue Jahr bringen? Die einen wollen nicht daran denken und machen Lärm. Die anderen holen sich Rat bei den Wahrsagern mit der Glaskugel. Hat jemand „Afghanistan“ vorhergesagt?
 
Eis kann brechen, und wir Menschen sind nicht anders. Denn unser Herz ist nicht fest. Wieder sind Ehen zerbrochen und Freundschaften haben nicht gehalten. Eine zufällige Gedankenlosigkeit hat oft ausgereicht.
 
Jesus Christus ist anders. Das Urteil der Augenzeugen ist atemberaubend: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebräer 13, 8) Sein Herz ist fest geblieben bis in den Tod. Nichts erinnert an brüchiges Eis.
 
Festgelegt hat der Gottessohn Sich. Von einer Frau ist Er geboren worden. In eine Welt ist Er damit eingetreten, die von Leiden, Schuld und Tod erfüllt ist. Dazu hat Er Ja gesagt – unwiderruflich! Wenn das keine Liebe ist!
 
Das neue Jahr ist nicht mehr weit. Wird die Eisdecke unter unseren Füßen standhalten? Auf jeden Fall wird Jesus Christus an unserer Seite gehen. In Seiner Liebe zur Welt hat Er sich festgelegt. 2022 wird ein Jahr des Herrn sein.
 
Friedrich Hülsmann, Pastor im Kirchenkreis Bramsche